Prominenz über Gerhard Forstner
In der Broschüre "alles über Bier"...
...die soeben an alle Biergaststätten versandt wurde (Ausgabe Sommer 2009), schreibt Bierpapst Conrad Seidl unter anderem:
Und wer es noch einfacher haben will, der findet gleich in der Nähe von Graz eine der besten Brauereien Europas: In Kalsdorf gibt es die Handbrauerei Forstner. Der dortige Brauer Gerhard Forstner hat einmal eine Reise unternommen, die sein Leben verändert hat: Er hat die besten Kleinbrauereien Belgiens besucht, die Biere verkostet und irgendwann beschlossen. dass er genau so ein Bier selber brauen will. Heute ist Forstner ein Experte für obergärige Starkbiere. Und für irische und englische Ales - obwohl er diese Biere nur vom Hörensagen kannte, als er seine ersten Brauversuche gestartet hat. Bei Gerhard Forstner gibt es keine Allerwelts-Biere. Allein in den letzten Monaten überraschte er mit einem Wacholder-Bier, er braut extrem starke und extrem herbe Biere. Und mit dem Brew-Secco, einem in Champagner-Flaschen gefüllten Aperitiv-Bier lieferte er eine echte Inovation für den Markt der Super-Premium-Biere.
Dabei hat auch Forstner nicht auf die Optik vergessen: Sein mit besonderer Liebe eingerichtetes Brewpub befindet sich in einem ehemaligen Dorfschulhaus, in dessen Klassenzimmer nun Styrian Ale, Dry Stout und eben die berühmten aromatisierten Biere der Handbrauerei ausgeschenkt werden. Die Einrichtung soll aber nicht vom Bier ablenken, betont Forstner. Keine Sorge, das tut es auch nicht: Das Bier steht immer an erster Stelle. So auch ein "Slow" genanntes Roggenbier - es gehört zu den wenigen Bieren Österreichs, die eine Reifung in der Flasche durchmachen können: Da entwickelt es eine edle Säurenote - und schon fühlt man sich wieder nach Belgien versetzt...